Top und Flop von unserer Ausrüstung

Unsere Packliste ist hier zu finden.

Top/Hat sich für uns bewährt:

  • Aussenmarkisse Foxwing: Wir brauchen die Foxwing vor allem bei schlechtem Wetter, so können wir gut draussen kochen und essen oder auch einfach mal sitzen ohne Nass zu werden. Ebenfalls können wir teilweise die nassen Kleider draussen aufhängen und die Schuhe hinstellen.
  • Schlaf und Sitzgelegenheit im Innenraum inkl. Essensmöglichkeit: Bei extrem schlechtem und kaltem Wetter genossen wir den "Luxus" im Innenraum. Wir können gemütlich drinnen sitzen, lesen, DVD schauen und auch kochen und essen.
  • Luftkompressor: Bei den unterschiedlichen Strassenverhältnissen ist ein Luftkompressor ein absolutes MUSS. In den Wälder etc. hat man nicht gleich eine Tankstelle um die Ecke.
  • Webasto Standheizung: Wenn es draussen kalt ist dies ein wahrer Luxus, aber es hilft auch feuchte Kleidung etc. zu trocken und dient ab und zu als Haarfön ;).
  • Engelkühlschrank 42L: geringer Energieverbrauch und sehr gut isoliert - wir finden die Grösse ideal, da wir auch gerne ein paar Getränke kühl lagern.
  • Camping Toaster: geniales Teil. Toastbrot hatten wir immer mit dabei.
  • Axt: braucht man ungebedingt wenn man ab und zu gutes Feuer haben möchte bzw. das passende Kleinholz.
  • Coleman Dual Benzinkocher: Das Coleman Benzin ist überall in Nordamerika gut erhältlich.
  • Mountainbikes: Wir würden unsere Bikes wieder mitnehmen, nicht nur für Touren sind die Bikes super, sondern auch um einmal in die Stadt zu fahren oder sonst eine kurze Strecke zurückzulegen anstatt immer mit dem Auto zu fahren.
  • Wasserfilter: Man fühlt sich sicherer, wenn man einen Filter mit dabei hat. In Nordamerika findet man überall Süsswasser zum filtern. Für Trekkingtouren würden wir wohl für die Zukunft eher einen leichten kleinen Filterstab kaufen.
  • Spot Messenger: Funktioniert und ist preiswert. Ist natürlich keine Alternative zu einem Satellitentelefon, aber für die Familie zuhause bestimmt eine gute Alternative um mitzuteilen, wo man sich gerade befindet und dass es einem gut geht.
  • Flipflops: unverzichtbar, die Duschen sind nicht immer so sauber!
  • Feldstecher 10X42: Wir würden nicht ohne Feldstecher reisen, da wir diesen oft für die Tierbeobachtung nutzenübertragungskabel unserer beiden Kameras. Es ist einfacher nur schnell die SD Karte aus der Kamera zu nehmen und mit dem Leser am PC anzuschliessen und erspart insgesamt ein Kabel.
  • Daunenschlafsäcke Sierra Design: Wir tauschten im ersten Monat unsere Kunstfaser-Schlafsäcke gegen wärmere und kleinere Dauenschlafsäcke ein. Somit können wir ohne Probleme bei Minustemperaturen im Dachzelt oder im Innenraum schlafen. Das geringe Packvolumen ist für die Backcountry-Trips sehr von Vorteil.
  • Woki-Tokis: Würden wir jederzeit wieder mitnehmen. Wir brauchten diese vor allem auf Wander- und Mountainbiketouren, damit man auch etwas auseinader fahren kann. Bei Offroadfahrten waren diese ebenfalls von Vorteil, wenn der eine auf der Strecke voraus lief um die Lage abzuchecken. 
  • E-Books: Wir kauften uns beide auf der Reise das Kindle Paperwhite E-Book (3G & WiFi) und sind total begeistert. Die Paperwhite Version hat einen beleuchtenden Hintergrund und erspart einem so das Tragen der Stirnlampe während dem Lesen. Die gratis 3G Verbindung ermöglicht einem auch das Herunterladen eines Buches in der sogenannten "Pampa". Es funktioniert nicht überall, aber mit der 3G und WiFi Version ist man im Allgemeinen gut versorgt.
  • Visitenkarten: Vor der Abreise haben wir uns auf Vistaprint Reisevistenkarten drucken lassen. Darauf sind unsere Namen, Email und die Webpage vermerkt. Es ist meist einfacher, wenn man den Leuten gleich die Kontaktdaten so in die Hände drücken kann, als jedesmal alles wieder neu aufzuschreiben.
  • US-Prepaid Handy: Wir haben bei Walmart ein Prepaid Handy inkl, Gesprächsminuten für 15$ gekauft. Weitere 240 Minuten kann man für 30$ dazu kaufen. Die Minuten werden bei ein- und ausgehenden Anrufen abgerechnet. Wir haben das Handy vorallem für Notfälle gekauft, somit kann man ohne Vorwahl etc. 911 anrufen. Ab und zu war es ebenfalls hilfsreich um bei einem Camping anzurufen und allenfalls eine Reservation zu machen.

Flop/Würden wir anders machen:

  • Aussendusche: Wir haben jedesmal eine andere Dusche gebaut: Am Baum, am Fahrzeug etc. und jedesmal haben wir improvisiert. Für das nächste Mal würden wir eine fixe Vorrichtung am Dachträger montieren, die irgendwie ausklappbar wäre und man den Vorhang nur noch dranhängen müsste.
  • Campingtisch: würden wir nicht mehr mitnehmen oder nur noch ein wirklich kleiner Tisch. In Nordamerika hat es überall auf den Campings und in Picnic Areas Tische.
  • Spiegelflexkamera: wir würden nur noch mit 1 od. allenfallsalls 2 Objektiven und ohne Blitz und evt. auch ohne Stativ reisen. Eine kleine gute Kompaktkamera würde auch ausreichen, es geht bei der Reise mehr darum die Eindücke zu fotografieren und nicht immer das perfekte Postkartenfoto zu schiessen.
  • Batterieladegerät für AAA: Es wäre ja super, wenn man nicht immer neue Batterien kaufen muss und die alten einfach auflädt. Wir haben aber sowieso praktisch keine Batterien verbraucht, ausser für die Taschenlampen und dann lohnt es sich nicht ein Ladegerät mit zunehmen.
  • Coleman Backofen: Cooles Luxusding, aber nach 3 Monaten haben wir ihn entsorgt, da wir ihn zu wenig gebraucht haben.
  • Tablet: Braucht man nicht zusätzlich, wenn ein Laptop und Smartphones dabei sind.

Nice to have:

  • Dachzelt Howling Moon: Wir lieben es im Dachzelt zu schlafen, wenn es schönes und warmes Wetter ist. Theoretisch könnte man auch ein normales Zelt mitnehmen und neben dem Fahrzeug aufbauen, aber auf dem Dach zu schlafen ist schon noch einmal etwas anderes. Nachteil ist definitiv das Gewicht auf dem Dach. Fazit: Man könnte auch ohne gut leben, solange der Schlafplatz im Innenraum gut gemacht ist. Für eine Reise über ein Jahr und vor allem im warmen Gebiet, würden wir wohl die Matraze gegen die Luxusmatraze eintauschen. Noch besser wäre ein Hubdach, was einem aber sehr teuer zu stehen kommt.
  • ENO Hängematten: Coole Dinger und brauchen wenig Platz (inkl. LED Beleuchtung), aber man kann gut auch ohne leben.